Am Dienstagabend war es wieder einmal Zeit für eine GOP Debate. Auch diesmal haben die Medien Gewinner und Verlierer bestimmt und in klassischer Horserace-Manier wird es wieder darum gehen, wie die Debatte die Polls beeinflusst hat. Das Meinungsbild lässt sich ergooglen. Dazu an dieser Stelle nur so viel: Marco Rubio ist unter den Analysten in Washington kaum noch ein Geheimfavorit, sondern hat sich als einer der Kandidaten etabliert, dem mit die meisten Chancen auf die Nominierung eingeräumt werden. Je weiter man sich dem Wahltermin nähert, desto eher geht es auch um den eigentlichen Präsidentschaftswahlkampf. Politico hat daher Experten gefragt, wer sich in einer Debatte gegen die designierte demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton durchsetzen kann. Überraschend oft wird dabei Tea Party-Darling Ted Cruz genannt.
http://www.politico.com/magazine/story/2015/11/who-can-beat-hillary-clinton-213346
- Der schwarze Ex-Neurochirurg Ben Carson ist in den Umfragen immer noch ganz oben. Besonders beliebt ist er dabei bei weißen Amerikanern. Auch Geschichten über eine dunkle Vergangenheit haben ihm weniger geschadet, als man denken könnte. Die Washington Post geht dem auf den Grund und kommt zu dem Schluss, dass sein Versuch mit 14 jemanden zu erstechen, sogar Teil seines Erfolgs ist.
https://www.washingtonpost.com/news/the-fix/wp/2015/11/08/why-ben-carson-having-stabbed-someone-is-so-key-to-his-appeal-to-white-america/?tid=sm_fb
- Und noch einmal die Washington Post, dieses Mal aber mit etwas Seichtem. Inhaltsleere Floskeln sind wohl in jedem Wahlkampf gang und gäbe. Diese Liste fasst die 13 schlimmsten politischen Klischees zusammen
https://www.washingtonpost.com/news/the-fix/wp/2015/11/09/the-13-worst-cliches-in-politics/