Eskalation im Irankonflikt: Hormuskrise führt zu destabilisieren Ölmärkten
In der vergangenen Woche hat sich die Lage im Nahen Osten deutlich verschärft. Der Iran hat erneut die Straße von Hormus geschlossen und Tanker beschossen. Ebenso halten die USA weiterhin an einer Seeblockade iranischer Häfen fest, um weiter Druck auf diesen auszuüben. Dennoch ist womöglich eine zweite Verhandlungsrunde zwischen beiden Konfliktparteien in Pakistans Hauptstadt Islamabad angesetzt.
Die Spannungen führten zu starken Schwankungen am Ölmarkt. Die Unsicherheit verstärkt Inflationsrisiken und beeinflusst die Geldpolitik der US-Notenbank, die Zinssenkungen vorerst für unwahrscheinlich hält.
Vatikan vs. Weißes Haus: Papst Leo XIV. und Trump im Streit über Iranpolitik
Parallel zur Iran-Krise entwickelte sich ein ungewöhnlich offener Konflikt zwischen dem Vatikan und der US-Regierung. Der erste US-amerikanische Papst rief angesichts der wachsenden Kriegsgefahr zu Deeskalation und Diplomatie auf. Seine Aussagen wurden als indirekte Kritik an der US-Iranpolitik interpretiert. Präsident Trump reagierte mit ungewöhnlich scharfer Kritik am Papst und bezeichnete ihn als zu liberal und außenpolitisch naiv. Zum Wochenende bemühte sich der Vatikan um Deeskalation und stellte klar, dass keine öffentliche Konfrontation mit Washington angestrebt werde.