Vorstand

Am 10. Juni 2017 hat die Initiative junger Transatlantiker / Young Transatlantic Initiative auf der 8. Mitgliederversammlung in Oranienburg einen neuen Vorstand ernannt. Gemeinsam arbeiten wir für die knapp 500 Mitglieder der Initiative und helfen ihnen bei der Umsetzung ihrer Ideen.


Vorsitzender

Lukas Posch, Jahrgang 1995, zog es für das Studium der Rechtswissenschaften an die Bucerius Law School in Hamburg, an der er sich aktuell auf sein erstes Staatsexamen vorbereitet. Zwischenstationen führten ihn neben Praktika in Kanzleien und einer Schweizer Bank für ein halbes Jahr an die Boston College Law School sowie für drei Monate in eine US-amerikanische Wirtschaftskanzlei. Vor seiner Wahl zum Vorsitzenden im Juni 2017 leitete er die Regionalgruppe Norddeutschland. Zu seinem Engagement in der IjT sagt er:

 

Das vergangene Jahrhundert hat uns gelehrt, dass die Vereinigten Staaten das Sendungsbewusstsein, das mit ihrer jahrhundertealten, erfolgreichen Demokratie einhergeht, nie aufgegeben haben. Diesem Einsatz für universelle Werte verdanken wir als Europäer nicht nur die Befriedung unseres Kontinents, sondern ein Leben in Freiheit und Wohlstand. Gerade die deutsch-amerikanische Partnerschaft hat bewiesen, dass sie auch schwere Zeiten überdauert und gestärkt aus ihnen hervorgeht. In der Initiative junger Transatlantiker wirke ich darauf hin, dass dieser Prozess von jungen Menschen aktiv begleitet und mitgestaltet wird.


Stellvertretende Vorsitzende

Chantal Austgen, geboren 1994, studiert Politik- und Verwaltungswissenschaften und Internationale Beziehungen an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen. Seit 2014 ist die parteilose Saarländerin Mitglied in der Initiative, 2015 übernahm sie die Leitung der Regionalgruppe Baden-Württemberg. Neben der IjT engagiert Chantal sich außerdem bei JEF. Zu ihrem Engagement in der IjT sagt sie:

 

Ich engagiere mich in der IjT, weil die Unterstützung von Völkerfreundschaften von Grund auf eine wunderbare Sache ist. Durch unseren Verein versuchen wir, gerade bei den jungen Generationen in Europa und Nordamerika das Bewusstsein dafür zu stärken, wie eng die Beziehung zwischen unseren Kontinenten ist, wie viele Gemeinsamkeiten wir doch haben und warum wir genau diese Freundschaft fördern müssen. Das Besondere an der IjT ist, dass sich jeder, der es möchte, einbringen kann, und wir gemeinsam für den Abbau von Vorurteilen und ein stärkeres Verständnis füreinander einstehen. Und das fängt schon damit an, dass sich durch den Verein viele wertvolle, persönliche (transatlantische) Freundschaften ergeben, die es einfach machen, aufeinander zuzugehen.


Stellvertretende Vorsitzende

Inger-Luise Heilmann, Jahrgang 1991, hat 2016 den Master „International Relations and International Organization“ der Rijksuniversiteit Groningen abgeschlossen. Sie arbeitet bei einem Mitglied des Deutschen Bundestages und sammelte vorher Erfahrungen bei der GIZ, dem Europaparlament, dem European Union Center Taiwan sowie dem Nordamerika-Büro der Konrad-Adenauer-Stiftung in Washington, D.C. Sie leitete ein Jahr die Regionalgruppe Berlin/Brandenburg der IjT, bevor sie 2017 in den Vorstand gewählt wurde. Zu ihrem Engagement in der IjT sagt sie:

 

In der globalisierten Welt des 21. Jahrhunderts sollten Deutschland und die USA eng zusammenarbeiten. Seien es Themen der internationalen Sicherheit, des Welthandels, oder Fragen wie die Digitalisierung, die unsere Gesellschaft auf beiden Seiten des Atlantiks betreffen: Wir sollten die Herausforderungen auf Basis unserer geteilten Werte weiterhin gemeinsam angehen und betonen, was uns eint, statt nur auf Unterschiede aufmerksam zu machen. Um junge Leute für die historisch gewachsene Partnerschaft und ihre Zukunft zu begeistern, engagiere ich mich bei der IjT.


Stellvertretender Vorsitzender

Mirko Vossen, Jahrgang 1990, arbeitet seit Mai 2017 als Referent im Deutschen Bundestag, wo er zuvor als studentischer Mitarbeiter tätig war. Er hat politische Kommunikation, Publizistik und Politikwissenschaften in Berlin, Mainz, Prag und Washington, D.C. studiert. Von Juni 2015 bis April 2017 war er Co-Chair des IjT-Medienteams. Seit April 2016 ist er stellvertretender Vorsitzender des Vereins. Neben diesem Engagement ist er unter anderem parteipolitisch und bei der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen aktiv. Zu seinem Engagement in der IjT sagt er:

 

Gerade in Deutschland gibt es mit Blick auf die Vereinigten Staaten eine Tendenz zur Schwarzweiß-Malerei. Ein unglaublich vielfältiges Land wird allzu oft auf seine politische Führung reduziert. Aber auch in den USA werden Deutschland und Europa oft unzureichend oder klischeebeladen betrachtet. Ein besseres Verständnis füreinander lässt sich allerdings nicht von oben verordnen, sondern kann nur durch zivilgesellschaftlichen Austausch entstehen. Für diesen diversen, gesellschaftlich breiten Austausch steht für mich die IjT.

Mein Engagement hat zudem eine politische Dimension. So bin ich davon überzeugt, dass die globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts sich nur lösen lassen, wenn Europa und die USA zusammenhalten und gemeinsame Lösungen finden. Die Brücke über den Atlantik ist also zentrale Voraussetzung für die Gestaltung einer besseren Zukunft.


Schatzmeister

Robin Arens, Jahrgang 1992, studiert im Master Politik-und Verwaltungswissenschaft an der Universität Konstanz. Zwischen 2012 und 2015 hat Robin an der Universität Duisburg-Essen einen Bachelorabschluss in Politikwissenschaft erlangt. Schon seit Schulzeiten hat er sich politisch und gesellschaftlich engagiert. So war er unter anderem Kreisvorsitzender der Julis und in vielfältiger Art und Weise in seiner heimischen Kirchengemeinde engagiert. Neben seinem Studium am Bodensee ist er Mitglied im Rotaract-Club Konstanz-Kreuzlingen.

 

Die USA, ihre Gesellschaft und die Mentalität der Menschen haben mich schon immer fasziniert. So möchte ich in der IjT daran mtiwirken, dass sich die junge Generation auf beiden Seiten austauscht und von den unterschiedlichen Blickwinkeln profitiert. Aber nicht nur die USA, sondern auch den “kleinen Bruder” Kanada begleite ich aktiv. Daher habe ich im vegangenen Sommer innerhalb der IjT das Kanada-Department ins Leben gerufen.